Programm

  • Moderation

    Sebastian Leidecker ist Redakteur für digitale Formatentwicklung beim Bayerischen Rundfunk. Vor vielen Jahren hat er bereits Veranstaltungen des JFF moderiert, wie beispielsweise das Jugendfilmfestival JUFINALE. Inzwischen ist er auch als Moderator und Reporter für TV-Sendungen des BR und als Host für Social Media Formate tätig.


  • 09:30 Uhr
    Ankommen
  • 10:00 Uhr
    Start der Tagung
  • 10:10 Uhr
    Grußwort von Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
  • 10:25 Uhr
    Impulsvortrag I: Komplexität kommunizieren: Wie wir über datengetriebene algorithmische Systeme sprechen (sollten)
    Juliane Ahlborn (Universität Bielefeld)
  • Impulsvortrag I
    Oft sind wir uns gar nicht darüber bewusst, wie wir über komplexe datengetriebene algorithmische Systeme sprechen. Wir verwenden Ausdrücke wie "Das hat die KI gemacht" oder "ChatGPT hat gesagt, dass...", Formulierungen wie diese sind nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass im öffentlichen Diskurs entweder anthropomorphe – also vermenschlichende – Beschreibungen oder aber mystifizierende Zuschreibungen wie Black Box kursieren, die in der Folge die Art und Weise prägen, wie wir diese Systeme wahrnehmen und über sie denken. Um KI zu demystifizieren und Kreativität im Kontext von KI neu zu denken, bedarf es einer angemessenen Sprache, die das wechselseitige Verhältnis von Algorithmen- und Datenstrukturen adressiert und damit einhergehend der Komplexität dieser Systeme gerecht wird.

    Juliane Ahlborn, M.A., forscht und lehrt im Bereich der Medienpädagogik. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Betrachtung von Bildungs- und Subjektivierungsprozessen im Kontext von Digitalität im Allgemeinen und der kreativ-künstlerischen Auseinandersetzung mit komplexen Algorithmen- und Datenstrukturen im Besonderen. Damit bewegt sich ihre Forschung im Schnittfeld von Bildungs- und Medientheorie sowie Algorithmenforschung.
  • 11:05 Uhr
    Impulsvortrag II: Wieviel Kreativität steckt im Künstlichen? - Medienpädagogische Perspektiven auf KI
    Prof. Dr. Angelika Beranek (Hochschule München)
  • Impulsvortrag II
    Die immer stärkere Durchdringung aller Lebensbereiche durch KI-Anwendungen sorgt dafür, dass sich Medienpädagogik in Theorie und Praxis mit den unterschiedlichen Formen von KI auseinandersetzt. Generative künstliche Intelligenz z. B. neigt dazu das Erwartbare zu produzieren und den Durchschnitt abzubilden. Sie wird deshalb auch als stochastischer Papagei bezeichnet. Medienpädagogik hingegen, möchte kreative Prozesse anstoßen und Nutzer*innen empowern und in ihrer Selbstwirksamkeit stärken. Wie steht es nun um das Verhältnis von Kreativität und Medienpädagogik? Hilft "die" KI Kreativität zu fördern oder ist sie ein Kreativitätskiller?

    Angelika Beranek ist Professorin an der Hochschule München mit dem Schwerpunkt Digitalisierung in der Sozialen Arbeit. Nach über 10 Jahren Praxis in der medienpädagogischen Jugendarbeit beschäftigt sie sich nun mit den Auswirkungen der Digitalen Transformation auf Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit.
  • 11:45 Uhr
    Einblick: Kinder und Jugendliche zum Tagungsthema
  • 12:00 Uhr
    Mittagspause
  • 12:45 Uhr
    KI-Mitmach-Aktionen mit aktivem Austausch
  • 13:30 Uhr
    Gespräch der Veranstaltenden
    Philipp Seitz (BJR), Beatrix Benz (aj Bayern), Kathrin Demmler (JFF)
  • 13:50 Uhr
    Vertiefung in Workshops
  • 16:00 Uhr
    Tagungszusammenfassung
  • KI-generierter Tagungsabschluss mit Lukas März
    Mit der Unterstützung von KI-gestützten Tools wird Lukas März live und gemeinsam mit den Teilnehmenden den Tagungstag zusammenfassen.

    Lukas März hat Germanistik und Theaterwissenschaft in München und Padua studiert und war von 2016-2022 Drehbuch-Student an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er arbeitet als freier Autor und Regisseur für Theater und Filmproduktionsfirmen. Seine Kurzfilme wurden auf internationalen Festivals wie den Hofer Filmtagen und dem Palm Springs Shortfest präsentiert.
  • 16:15 Uhr
    Ende
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